Bundesbäuerinnentag 2026

im Montforthaus
Bundesbäuerinnentag 2026

Apfelblüten auf der Bühne, Riebel im Foyer und Handwerk zum Anfassen: Beim Bundesbäuerinnentag 2026 wurde Regionalität nicht nur besprochen, sondern serviert, gezeigt und gelebt. Unter dem Motto "regional verwurzelt – international vernetzt" kamen rund 750 Bäuerinnen aus ganz Österreich im Montforthaus zusammen, um über Zukunftsfragen zu diskutieren und neue Impulse mitzunehmen. Das Programm sprach nicht nur über das Motto, sondern plante es bis ins Detail mit ein. 

Die Tagung im Überblick:

  • Mehrtägige Veranstaltung vom 15. bis 16. April 2026 
  • Ländle Abend mit Empfang und Registrierung am 15. April 
  • Tagung für ca. 750 Teilnehmende im Montforthaus Feldkirch 
  • Publikum: Bäuerinnen und Stakeholderinnen aus ganz Österreich 
Bundesbäuerinnentag 2026
Bundesbäuerinnentag 2026
Bundesbäuerinnentag 2026

Gastgeben auf hohem Niveau

Rund 750 Bäuerinnen kamen in festlicher Tracht ins Montforthaus, denn dieser besondere Tag war schon lange im Kalender eingetragen: Beim Bundesbäuerinnentag wurden Zukunftsfragen diskutiert, Impulse gesetzt und Netzwerke geknüpft. Die Plätze waren begehrt. "Eine der größten Herausforderungen war es, dem Andrang gerecht zu werden und möglichst vielen Bäuerinnen einen Platz zu bieten", so Carolina Trauner aus dem Veranstaltungsteam. 

Das Thema Regionalität wurde in vielen kleinen und großen Höhepunkten durch die Organisatorinnen und das ehrenamtliche Team verankert. Jedes Bundesland bekam eine eigene "Gota", die die Bäuerinnen im Hotel mit Eierlikör begrüßte. Eine Fotobox hielt Erinnerungen fest, und ein Chor, der eigens für den Bundesbäuerinnentag 2026 gegründet wurde, sorgte für Unterhaltung. So wurden Teilnehmende zu Teilgebenden.  

Den Auftakt machte der Ländle Abend. Er bot den Bäuerinnen Raum zum Ankommen, Wiedersehen und Kennenlernen. Auch über das offizielle Programm hinaus dachte das Organisationsteam mit: Für Gäste, die ihren Aufenthalt in Vorarlberg verlängerten, wurde auf der Website ein eigener Bereich mit möglichen Rahmenprogrammen eingerichtet. 

Bundesbäuerinnentag 2026
Bundesbäuerinnentag 2026

Konsequenz in der Ausrichtung

Die regionale Ausrichtung blieb nicht beim Motto stehen, sondern zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung. Das Mittagessen wurde mit heimischen Produkten gekocht, im Atrium gaben Handwerkerinnen Einblick in das Trachtenhandwerk und bei einer Modenschau wurden ausgewählte Trachten präsentiert.  

Auch bei der Umsetzung des Green-Meeting-Gedankens zeigte sich die regionale Handschrift: Die Dekoration aus frisch gepflückten Hirtentäschel-Blumen und alten Weinflaschen wurde selbst gestaltet. Viele Zutaten, Speisen und Getränke brachten die Bäuerinnen selbst mit und stellten sie Seidl Catering zur Verfügung. 

Das Schöne am Bundesbäuerinnentag ist, dass rund 750 Gleichgesinnte zusammenkommen. Wir schaffen Möglichkeiten für Begegnung und Austausch.
Esther Bitschnau Landesbäuerin Vorarlberg

Obwohl rund 750 Personen vor Ort waren, bot das Montforthaus den passenden Rahmen für Rückzug und Miteinander. Besonders gut spürbar wurde das bei "Ufm Bänkle": Auf der großen Bühne nahmen Vertreterinnen aus der Schweiz, Südtirol und Deutschland auf einem kleinen Bänkle Platz, um "zu schwätzen wie mit Nachbarn daheim im Garten". Ein Format, das Nähe schuf. 

Für das Kernteam der LK Vorarlberg begann die Organisation des Bundesbäuerinnentags bereits ein Jahr zuvor. Ob sich der Aufwand gelohnt hat? „Die vielen Impulse und das Netzwerk stärkten und inspirierten die Teilnehmerinnen. Die Bäuerinnen sind hoch motiviert auf ihre Höfe heimgekehrt“, resümiert das Organisationsteam zufrieden.