Vom Bregenzerwald halten wir uns Richtung See und schauen im „green meeting“ zertifizierten Hotel Schwärzler vorbei. Zeitgenössische Architektursprache trifft auf Traditionserbe. Mit Authentizität, Leichtigkeit und Charakter vermittelt das Seminarhotel seinen Gästen die Vorarlberger Lebensart. Hell, freundlich und immer mit Blick nach draußen. Hier muss nichts gekünstelt werden, denn alle Umbauten wurden seit 2013 vom heimischen Architektenbüro Dorner/Matt geplant und mit regionalen Handwerkern umgesetzt.
Wir bleiben in Bregenz und besuchen IRMHILD im Zentrum der Stadt. IRMHILD ist eine liebevoll erhaltene Art Deco Wohnung aus den 1950iger. Sie ist Seminarraum, Denkwerkstatt und Inspirationsquelle zugleich, aber vor allem ist IRMHILD ein selten gewordenes Juwel der 50er-Jahre-Architektur.
Kontrastprogramm bietet das vorarlberg museum. Die Bregenzer Architekten Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur-Sturm haben 2007 den Architekturwettbewerb zum Um- und Neubau des Museums gewonnen. Die Herausforderung war, die denkmalgeschützte Bezirkshauptmannschaft in den Neubau zu integrieren. In 33 Monaten Bauzeit entstand ein sechsgeschossiger Bau in Passivhausqualität mit einer Ausstellungsfläche von 2400 m². Im ersten Stock befindet sich der Vortrag- und Veranstaltungssaal, ein imposanter Raum mit viel Holz und großem Panoramafenster zum Kornmarktplatz. Für kleinere Gruppenarbeiten stehen verschiedene Workshopräume zur Verfügung.
Das mehr als 130 Jahre alte Stadthaus im Zentrum von Bregenz wurde vom ehemaligen Firmensitz eines Brennstoffhändlers zu einem Boutique-Hotel mit 13 Studios umgestaltet, dem Studio 17. Das Ergebnis verbindet historische Substanz mit zeitgemäßer Technologie, digitaler Gastfreundschaft und feinem Gespür für Atmosphäre. Im Erdgeschoß befindet sich zudem ein öffentlicher Galerie-Raum: Wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen schlagen die Brücke zwischen Kunst, Architektur und Gastlichkeit. Ergänzt wird dieser Bereich durch ein modernes Büro- und Seminargestaltungskonzept, das die Idee des Hauses als hybriden Ort fortsetzt – Arbeiten, Wohnen, Begegnen.
Verlassen wir die Hauptstadt und kommen wir nach Dornbirn. Dort wartet mit dem Vienna House Martinspark ein architektonisches Highlight auf innovative Seminarveranstalterinnen und -veranstalter. Das Vienna House Martinspark im Stadtzentrum von Dornbirn zieht die Blicke Architekturinteressierter auf sich. Vor allem das scheinbar schwebende Restaurant über dem Hoteleingang. Die Seminar- und Tagungsräume sind im separaten, von Holzlamellen umarmten Bau neben dem Hotel untergebracht.