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Tagungsort Bregenz © Petra Rainer - Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH

Das war die Studienreise Grenzenloses Eventdesign

Gemeinsam auf Augenhöhe und ohne Grenzen lernen – geografisch, thematisch und im Denken: Das war das Ziel der ersten Studienreise „Grenzenloses Eventdesign“ von 7. bis 10. November 2019 am Bodensee.

Die Reise führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Veranstaltungshäuser und drei Länder. Gemeinsam mit drei Fachleuten aus Raumpsychologie, Trendforschung und Improvisation gingen sie der Frage nach, was die Erfolgsfaktoren für gelungene Veranstaltungen sind.

Erfolgsfaktoren für Events
Globalisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Individualisierung, Nachhaltigkeit und New Work, also die Balance zwischen Arbeit und Leben, sieht Tilman Naujoks als die Trends, die Veranstalter künftig herausfordern. Im Würth Haus Rorschach (CH) lieferte der Leiter des Forschungsprojekts „Future Meeting Space“ des Fraunhofer IAO einige Erkenntnisse: Zufrieden sind Kongressgäste, wenn sie Wissen, bleibende Erlebnisse sowie Platz zum Netzwerken bekommen und individuelle Bedürfnisse (Alter, Technikaffinität usw.) berücksichtigt werden.

Mit der MICE-Bloggerin und Eventplanerin Irina Graf tauschte sich die Runde über die Rolle von Convention Bureaus und Locations aus. Jürg Putzi, Projektleiter im Würth Haus Rorschach, betont: „Wir sind nicht nur Raumvermieter, sondern legen Wert auf Beratung. Wir bieten Raumgestaltung, Catering, Vermittlung von Künstlern oder inhaltliche Impulse aus einer Hand.“

Räume beeinflussen Lernatmosphäre
Im Festspielhaus Bregenz machte Raumpsychologe Uwe Linke spürbar, wie Räume auf Menschen wirken. Testen konnten dies die Studienteilnehmer anhand von Modellen. „Raum, Licht und Farbe sorgen subtil dafür, dass wir uns willkommen, gut aufgehoben und sicher fühlen“, erklärt Linke. Die Gruppe wählte instinktiv die passenden Materialien zu den gestellten Aufgaben.

Improvisation fördert Kreativität
Per Schiff ging es am dritten Tag über den Bodensee nach Konstanz. Im Bodenseeforum führte Coach und Businessschauspieler Roberto Hirche in die Welt der Improvisation ein. Er zeigte, dass eine offene Haltung nicht nur Stress nimmt, sondern zu Kreativität führt und so beispielsweise spontane Programmänderungen bei Events erleichtert.

Eventprofi Christin Zingelmann ist nach der Reise animiert, „Dinge wirklich einmal anders zu machen und dafür einzustehen. Zum Beispiel in Licht oder Dekoartikel zu investieren, damit die Leute sich wohler fühlen.“ Am meisten fasziniert habe sie das Miteinander.

Veranstalter

Auf Initiative des Destinations Circle – ein Zusammenschluss deutscher Repräsentanten internationaler Kongress- und Eventdestinationen.